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Kiefer

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WaldkieferWaldkiefer

Kiefer, Gattung der Kieferngewächse mit etwa 110 Arten.

Kiefern gedeihen in einer großen Vielfalt von Lebensräumen – von Meereshöhe bis in 4 000 Meter Höhe. Sie unterscheiden sich von anderen Arten der Familie durch ihre auf winzigen Kurztrieben sitzenden Bündel aus zwei bis fünf Nadeln. An der Basis der Nadelbündel befindet sich jeweils eine Scheide aus kurzen, schuppenartigen Blättern.

Zu den bekanntesten Kiefernarten gehört die bis zu 40 Meter hohe einheimische Gemeine Kiefer, auch Wald-Kiefer oder Föhre genannt. Diese Art kommt vor allem auf Sandböden der Ebene, aber auch in den Randzonen von Mooren und im Gebirge vor. Die Gemeine Kiefer ist äußerst anpassungsfähig, sie kommt mit wenig Wasser und Nährstoffen aus und ist gegen extreme Temperaturen unempfindlich. Da sie sehr lichtbedürftig ist, besiedelt sie häufig als erste Baumart Flächen, die durch Kahlschlag oder Waldbrand entwaldet wurden. Ihr weiches, harzreiches Holz wird u. a. für Möbel und Eisenbahnschwellen verwendet. Wegen ihrer enormen Überlebensfähigkeit, mit der sie der Klimaerwärmung eher als andere einheimische Baumarten trotzen dürfte, und wegen ihres ästhetischen Erscheinungsbildes wurde die Gemeine Kiefer vom Kuratorium Baum des Jahres zum „Baum des Jahres 2007” gewählt. Ebenfalls zur Gattung der Kiefern gehört die bis zu 30 Meter hohe, in den Mittelmeerländern und in Portugal verbreitete Pinie, die durch eine schirmförmige Krone gekennzeichnet ist.

Systematische Einordnung: Kiefern bilden die Gattung Pinus der Familie Pinaceae. Die Gemeine Kiefer heißt botanisch Pinus sylvestris, die Pinie heißt Pinus pinea.

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