Deutsch (Amtssprache); daneben u. a. Sorbisch, Dänisch und Friesisch als regionale Amtssprachen bzw. Schulsprachen
Religionszugehörigkeit
Protestanten
45 Prozent
Katholiken
37 Prozent
Konfessionslos oder mit anderer Religionszugehörigkeit
18 Prozent
Politik
Staatsform
Demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat seit 1949
Gründung
Nach dem 2. Weltkrieg wurde - gemäß den Vereinbarungen der Konferenz von Jalta im Februar 1945 - die Regierungsgewalt auf die vier Siegermächte USA, UdSSR, Großbritannien und Frankreich übertragen, und Deutschland in vier Besatzungszonen gegliedert; in den drei Westzonen wurde am 12. Mai 1949 das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (BRD) verkündet; auf dem sowjetisch besetzten Gebiet wurde am 7. Oktober 1949 die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) verabschiedet; am 3. Oktober 1990 fand die Wiedervereinigung Ost- und Westdeutschlands statt; die ehemaligen Siegermächte verzichteten am 15. März 1991 offiziell auf jegliche Machtansprüche im Land.
Verfassung
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 wurde am 3. Oktober 1990 Verfassung des wiedervereinten Deutschlands.
Wahlrecht
Allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahre
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
2 896 876 Millionen US-Dollar (2006)
BIP pro Einwohner (US-$)
35 167 (2006)
BIP nach Wirtschaftssektoren
BIP, Anteil der Landwirtschaft
1 Prozent (2006)
BIP, Anteil der Industrie
30 Prozent (2006)
BIP, Anteil der Dienstleistungen
69,1 Prozent (2006)
Staatshaushalt
Einnahmen
836 289 Millionen US-Dollar (2006)
Ausgaben
885 866 Millionen US-Dollar (2006)
Währung
1 Euro (EUR) = 100 Cent
Die Deutsche Mark (DM) wurde im Jahr 2002 durch den Euro ersetzt (1 Euro = 1,95583 DM).
Ausgeführte Güter
Fertigwaren (einschließlich Maschinen und Maschinenteilen, Kraftfahrzeuge, Produkte der chemischen Industrie und der Metallverarbeitung), Agrarprodukte, Rohstoffe, Treibstoffe
Staaten der Europäischen Union (vor allem Frankreich, Niederlande, Italien, Großbritannien und Nordirland, Belgien), Vereinigte Staaten von Amerika
Wichtigste Außenhandelspartner (Import)
Staaten der Europäischen Union (vor allem Frankreich, Niederlande, Italien, Großbritannien und Nordirland, Belgien), Vereinigte Staaten von Amerika, Japan
Industrie
Deutschland ist eine der führenden und fortschrittlichsten Industrienationen der Welt; die wichtigsten Industriezweige sind Eisen- und Stahlverarbeitung, chemische und pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Fahrzeugbau, elektrotechnische und elektronische Industrie, Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Textilindustrie; gefördert und verarbeitet werden Erdöl, Stein- und Braunkohle
Landwirtschaft
Hauptanbauprodukte: Kartoffeln, Weizen, Gerste, Roggen, Zuckerrüben, Obst, Gemüse und Wein; Milch- und Viehwirtschaft (Rinder, Schweine, Geflügel)
Die Flächenangaben stammen von den statistischen Ämtern der einzelnen Staaten. Die Einwohnerzahl, die Bevölkerungswachstumsrate und die Angaben zur Bevölkerungsentwicklung entstammen dem United States Census Bureau, International Programs Center, International Database (IDB) (www.census.gov). Angaben über Stadt- und Landbevölkerung entstammen der Food and Agriculture Organization (FAO) der United Nations (UN), FAOSTAT Database (www.fao.org). Die Bevölkerungsdaten für die größten Städte und die Angaben zu politischen Einheiten stammen von den statistischen Ämtern der einzelnen Staaten. Die Daten zu Ethnien und Religionszugehörigkeiten wurden größtenteils der neuesten Auflage des World Factbook der CIA (Central Intelligence Agency, Zentralamt des amerikanischen Geheimdienstes) sowie verschiedenen Ländererhebungen und Länderberichten entnommen. Die Angaben zu Sprachen sind überwiegend aus Ethnologue, Languages of the World, Summer Institute of Linguistics International (www.sil.org).
Gesundheit und Ausbildung
Die Angaben zur Lebenserwartung und Kindersterblichkeit entstammen dem United States Census Bureau, International Programs Center, International Database (IDB) (www.census.gov). Die Daten zur Bevölkerung pro Arzt und pro Krankenbett wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (www.who.int) übernommen. Ausbildungsdaten stammen aus der Datenbank der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) (www.unesco.org).
Regierung
Die Angaben zu Regierung, Unabhängigkeit, Gesetzgebung, Verfassung, Oberstem Gericht und Wahlrecht entstammen größtenteils verschiedenen Webseiten von Regierungen, der neuesten Auflage des Europa World Yearbook und dem neuesten World Factbook der CIA (Central Intelligence Agency, Zentralamt des amerikanischen Geheimdienstes). Die Angaben zu militärischen Streitkräften sind dem Military Balance entnommen.
Wirtschaft
Die Daten zum Bruttoinlandsprodukt, zum Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, zum Bruttoinlandsprodukt nach Wirtschaftssektoren und Berufsfeldern sowie zum Staatshaushalt entstammen der World Bank Database (www.worldbank.org). Informationen über Währungseinheiten, Landwirtschaft, Bodenschätze, Produktion, Importe, Exporte und große Handelspartnerschaften sind dem neuesten Europa World Yearbook und mehreren Veröffentlichungen des International Monetary Fund (IMF) entnommen.
Energie, Kommunikation und Verkehr
Die Angaben zur Elektrizität und Stromerzeugung entstammen der Datenbank der Energy Information Administration (EIA) (www.eia.doe.gov). Informationen über Radio, Telefon, Fernsehen, und Zeitungen sind der Datenbank der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) (www.unesco.org) entnommen. Die Angaben zu Internethosts, motorisierten Fahrzeugen und Straßendaten entstammen der World Bank Database (www.worldbank.org).
Anmerkung
Die angegebenen Zahlen sind gerundet. Deshalb entspricht die Summe der aufgeführten Werte nicht immer 100 Prozent.