Der neue Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) des CERN
Unweit des CERN bei Genf soll bis 2005 der neue Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich entstehen. Als Basis für den Bau dienen die rund 27 Kilometer langen Tunnelanlagen des stillgelegten Beschleunigers LEP (Large Electron Positron Collider). Die neue LHC-Anlage soll Teilchen auf Energien im Teraelektronenvoltbereich (Billionen Elektronenvolt) beschleunigen können. Mit dem LHC erhoffen sich Forscher, noch detailliertere Einblicke in den Aufbau der Materie zu gewinnen. Folgende Experimente sollen mit der Anlage verbunden werden: 1. CMS (Compact Muon Solenid), zur weiteren Untersuchung des top-Quarks; 2. LHC-B (LHC Beauty Experiment), zur Erforschung seltener CP-Verletzungen; 3. ATLAS (A Thoroidal LHC Apparatus), für Proton-Proton-Kollisionen; 4. ALICE (A Large Ion Collider Experiment) für Kollisionsexperimente mit Schwerionen.