Fort Jesus in Mombasa wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen zum Schutz ihrer Handelswege nach Indien errichtet. Die Festung mit ihren mächtigen Mauern wurde auf eine alte Korallenbank gebaut und kontrollierte die Hafeneinfahrt zum Alten Hafen von Mombasa. Im Lauf seiner Geschichte war das Fort abwechselnd in arabischer und portugiesischer Hand, bis es ab dem Ende des 19. Jahrhunderts unter britischer Herrschaft als Gefängnis diente. Seit 1960 ist Fort Jesus ein Nationaldenkmal und wird von zahlreichen Touristen besucht. Im Fort ist ein historisches Museum untergebracht, das täglich geöffnet ist. Das Bild zeigt die Mündung eines auf die Hafeneinfahrt gerichteten Kanonenrohrs.
Claudia Dias und Paul Guthunz c/o Gemino Multimedia GmbH