Konstantin I., der Große, wurde nach dem Tod seines Vaters Constantius I. im Jahr 306 n. Chr. zum Augustus ausgerufen. Die darauf folgenden fast zwei Jahrzehnte waren zum einen geprägt durch die Auseinandersetzungen mit seinen Mitherrschern, aus denen Konstantin 324 schließlich als Alleinherrscher hervorging. Zum anderen fiel in diese Zeit das Edikt von Mailand, das den Christen im Römischen Reich die freie Religionsausübung gestattete und die Entwicklung des Christentums zur Staatsreligion einleitete; kurz vor seinem Tod 337 ließ sich Konstantin selbst noch taufen. 330 verlegte er die Reichshauptstadt von Rom nach Byzanz, das in Konstantinopel umbenannt wurde.