| Gegen Ende des 3. Jahrhunderts und zu Beginn des 4. Jahrhunderts n. Chr. errichtete sich der römische Kaiser Diokletian eine großzügige Ruheresidenz in der Adria-Küstenstadt Split. Nachdem er sich 305 n. Chr. aus seinem Amt zurückzog, verbrachte er die letzten elf Jahre seines Lebens im Schutz der über zwei Meter dicken Mauern seines Palastes, der gleichzeitig eine Küstenfestung war. Obwohl dieser im 7. Jahrhundert von den Awaren schwer beschädigt wurde, bot er den Bewohnern der umliegenden Städte auch später noch Schutz. Die neuen Eroberer bauten ihre Häuser inmitten der Ruinen, wobei sie die übrig gebliebenen Mauern, Säulen und Verzierungen integrierten. |