Die Schlacht bei Königgrätz am 3. Juli 1866 war die entscheidende Schlacht im Deutschen Krieg: Die zahlenmäßig und technisch überlegene preußische Armee mit der verbündeten sächsischen Armee an ihrer Seite besiegte unter der Führung von Generalstabschef Helmuth von Moltke bei dem Dorf Sadowa bei Königgrätz die österreichischen Truppen vernichtend. Die Folgen des preußischen Sieges waren weitreichend: Der Deutsche Bund wurde aufgelöst, und an seiner Stelle entstand unter der unumstrittenen Vormacht Preußens der Norddeutsche Bund, aus dem fünf Jahre später das Deutsche Kaiserreich hervorgehen sollte. Für Österreich hatte die Niederlage im Deutschen Krieg außer Gebietsverlusten auch den österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 zur Folge.