| Nach der Französischen Revolution von 1789 wurde Europa ein Viertel Jahrhundert lang immer wieder von Kriegen zwischen Frankreich und verschiedenen europäischen Staaten in Atem gehalten. Die ersten vier dieser Kriege, die zwischen 1792 und 1807 ausgetragen wurden, werden als Koalitionskriege bezeichnet, da sich für diese Kriege jeweils einige Staaten zu Koalitionen gegen Frankreich zusammengeschlossen hatten. Die beiden letzten Koalitionskriege (1805 und 1806/07) werden oft auch schon den Napoleonischen Kriegen zugerechnet. Die folgenden Kriege der Jahre 1808 bis 1812, durch die Napoleon seine Macht über Europa zu festigen und auszubauen suchte, gelten als die eigentlichen Napoleonischen Kriege. In den anschließenden Befreiungskriegen entledigten sich die europäischen Staaten der französischen bzw. napoleonischen Vorherrschaft und fügten Napoleon schließlich 1815 bei Waterloo die entscheidende und endgültige Niederlage zu. |