Sein großes Porträt Goethes (Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut) machte Johann Heinrich Wilhelm Tischbein so berühmt, dass er zur Unterscheidung von seinem Onkel Johann Heinrich dem Älteren (dem „Kasseler Tischbein”) und von seinem Vetter Johann Friedrich August Tischbein (dem „Leipziger Tischbein”) den Beinamen „Goethe-Tischbein” erhielt. Das Bildnis prägte die landläufige Vorstellung vom „Dichterfürsten”.