| Joseph II., seit 1765 römisch-deutscher Kaiser, aber erst seit dem Tod seiner Mutter Maria Theresia 1780 Alleinherrscher in den habsburgischen Erblanden, steht in erster Linie für den „Josephinismus”, eine ganze Reihe dem aufgeklärten Absolutismus verpflichteter Reformen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Zahlreiche seiner Reformen musste Joseph allerdings noch kurz vor seinem Tod 1790 auf Druck des Adels und des Klerus wieder rückgängig machen. |