Napoleon unternimmt die ägyptische Expedition zur Eroberung Ägyptens; er scheitert in der Seeschlacht bei Abukir gegen die britische Flotte unter Admiral Horatio Nelson.
1799
Am 9./10. November stürzt Napoleon das Direktorium, errichtet das Konsulat und übernimmt das Amt des Ersten Konsuls.
1800
Mit seinem Sieg über Österreich in der Schlacht bei Marengo entscheidet Napoleon den 2. Koalitionskrieg für sich.
1801
Im Frieden von Lunéville erhält Frankreich das linke Rheinufer sowie die Anerkennung der Batavischen, der Zisalpinischen, der Helvetischen und der Ligurischen Republik.
1802
Napoleon wird Konsul auf Lebenszeit.
1804
Napoleon erlässt den Code Civil. Am 2. Dezember krönt er sich selbst zum Kaiser der Franzosen.
Portugal und Spanien kommen unter französische Herrschaft. Napoleons Bruder Joseph wird König von Spanien. Die Spanier erheben sich in einem fünfjährigen Krieg gegen die napoleonische Herrschaft.
1809
Napoleon besiegt die Österreicher bei Wagram und annektiert weiteres österreichisches Territorium.
1810
Napoleon steht auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nach seiner Scheidung von Joséphine heiratet er die österreichische Kaisertochter Marie Louise.
1812
Napoleons katastrophaler Russland-Feldzug markiert den Niedergang der napoleonischen Macht: Nach seinem Rückzug aus Moskau und der Vernichtung fast der ganzen Grande Armée beginnt sich ganz Europa gegen Napoleon zu vereinen.
Nach der Besetzung von Paris durch die antinapoleonische Koalition dankt Napoleon am 6. April ab und geht nach Elba.
1815
Im März kehrt Napoleon für die 'Herrschaft der Hundert Tage' nach Frankreich zurück. Am 18. Juni wird er in der Schlacht von Waterloo von preußisch-britischen Truppen endgültig geschlagen und anschließend auf die Insel Sankt Helena im Südatlantik verbannt.
1821
Napoleon stirbt am 15. Mai auf Sankt Helena.
1840
Napoleons Gebeine werden nach Paris überführt und im Invalidendom beigesetzt.