Das Werk des englischen Philosophen Roger Bacon (um 1214 bis 1292) markiert an der Epochenschwelle von Mittelalter und Neuzeit den Beginn des naturwissenschaftlichen Denkens. Mit seiner Abkehr vom theologischen Weltbild des Mittelalters und seiner Hinwendung zu Experiment und Mathematik wurde er zu einem der Begründer der modernen Erfahrungswissenschaften.