Von 2003 bis 2008 war Roh Moo-hyun von der liberalen Millenniumspartei Staatspräsident von Südkorea. Zur Zeit der Militärdiktatur hatte sich Roh in seiner Funktion als Rechtsanwalt als Menschenrechtsaktivist einen Namen gemacht und hatte wegen seines Engagements kurzzeitig sogar im Gefängnis gesessen. Als Staatspräsident setzte er die von seinem Vorgänger und Parteifreund Kim Dae Jung eingeleitete „Sonnenscheinpolitik” gegenüber Nordkorea fort.