| Der deutsche Physiker Walter Bothe (1891-1957) konstruierte eines der ersten Zyklotrone und lieferte bedeutende Arbeiten zur Kern- und Biophysik. So entwickelte Bothe z. B. die Koinzidenzmethode, ein spezielles Verfahren, mit dem sich zwei oder auch mehrere kernphysikalische Prozesse gleichzeitig beobachten und untersuchen lassen. Für diese Leistung erhielt Bothe 1954 eine Hälfte des Physiknobelpreises; die andere Hälfte ging an Max Born, der für Arbeiten über die Quantenmechanik und über die statistische Interpretation der Wellenfunktion ausgezeichnet wurde. |