| Am 1. Juli 1997 erlangte China wieder die Souveränität über Hongkong, nachdem die Stadt seit Mitte des 19. Jahrhunderts unter britischer Herrschaft gestanden hatte. Im Rahmen einer Übergabezeremonie wurde die Macht an den chinesischen Staatspräsidenten Jiang Zemin und den neuen Verwaltungschef der Stadt Tung Chee-hwa übergeben. Hongkong geriet nach dem Opiumkrieg (1840-1842) unter britische Kontrolle, d. h., China wurde Objekt auswärtiger Wirtschaftsinteressen. Großbritannien setzte damals gewaltsam die Öffnung Chinas durch. Die Expansion Hongkongs begann 1898, als Großbritannien mit China einen Pachtvertrag für 99 Jahre abschloss. 1984 stimmte Großbritannien der Rückgabe Hongkongs an China nach Auslaufen des Pachtvertrages zu. |