| Weit jenseits des nördlichen Polarkreises liegt der Archipel Svalbard. Etwa 60 Prozent der Fläche dieser gebirgigen norwegischen Inseln sind mit Gletschern und Inlandeis bedeckt. Spitzbergen, die größte von ihnen, besitzt einige eisfreie Täler. Gletscher haben tiefe Fjorde in die Nord- und die Westküste der Insel gegraben. Seit 1773 wird Svalbard von Polarforschern als Station benutzt. Das seichte Meer rund um die Inseln ist im Winter mit Packeis bedeckt, im Sommer aber können die Inseln mit Schiffen erreicht werden. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf zwischen -40 °C und +15 °C. Die Vegetation ist auf Flechten, Moose, Kräuter und wenige kleinwüchsige Sträucher wie arktische Weiden und Zwergbirken beschränkt. Die Tierwelt umfasst mehrere Vogelarten, Eisbären, Rentiere und Polarfüchse. In den Meeresgewässern leben Wale, Robben und Walrosse. |