Porta Nigra (lateinisch: Schwarzes Tor) ist der seit dem 12. Jahrhundert überlieferte Name des Nordtores der ehemaligen römischen Stadt Trier (Augusta Treverorum). Die gegen Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaute Anlage mit zwei ehemals viergeschossigen Türmen und zwei einen Innenhof einfassenden dreigeschossigen Tortrakten ist eines der besterhaltensten römischen Bauwerke in Deutschland. Es wurde im Mittelalter zur Doppelkirche umgebaut. Diese baulichen Veränderungen wurden unter Napoleon I. wieder weitgehend rückgängig gemacht. Das Tor steht heute mit dem Dom und der Liebfrauenkirche der Stadt Trier auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.