| Mit einer Länge von 16 km ist die Samariá-Schlucht auf Kreta die längste Schlucht Europas. Sie beginnt am Xylóskalo (Holztreppe), einem mit Stufen versehenen Pfad, der vom Rand der Omalós-Ebene steil nach unten führt. Wildblumen und dichter Kiefernwald sind charakteristisch für die üppige Vegetation dieser Landschaft. Das verlassene Dorf Samariá liegt etwa auf halber Höhe in der Schlucht. Zum südlichen Ausgang hin verengen sich die Wände zu den so genannten Sideróportes (Eisentoren), wo man beinahe beide Seiten gleichzeitig berühren kann. Die steilen Granithänge der Schlucht ragen an der höchsten Stelle 300 m auf. Um die Schlucht herum erstreckt sich der Samariaschlucht Nationalpark, Heimat des wilden kretischen Steinbocks. |