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Isicathamiya ist eine Vokaltradition, die seit mehr als fünfzig Jahren von Wanderarbeitern in Südafrika gepflegt wird. International bekannt wurde diese Musik durch die A-Cappella-Gesangsgruppe Ladysmith Black Mambazo. Die Isicathamiya war Bestandteil der Samstagabendfeiern und nächtlichen Wettkämpfe in den Städten der Minenarbeiter und wurde von ausdrucksstarken Tanzchoreographien begleitet. Manchmal durchbrachen die wilden, stampfenden Tänzer mit den Füßen die Holzböden der Arbeiterhütten, was die Stadtwachen dazu veranlasste, die Feierlichkeiten zu untersagen. So entwickelte sich ein ruhigerer "Zehenspitzen"-Tanzstil mit dem Namen Cothoza Mfana.