Nach dem Sieg seiner Partei, der Conservative Party (CP), wurde Stephen Harper im Februar 2006 als Premierminister von Kanada vereidigt; mit ihm an der Spitze lösten die Konservativen nach zwölf Jahren in der Opposition die Liberalen in der Regierung ab. 2003 war er maßgeblich an dem Zusammenschluss der beiden konservativen Parteien Progressive Conservative Party (PCP) und Canadian Alliance (CA) zur PCP beteiligt – ein entscheidender Schritt auf dem Weg in die Regierungsverantwortung.