Mit seiner Nutzung auch neuartiger technischer Inszenierungspraktiken (etwa der Drehbühne) avancierte Max Reinhardt zu einem der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts. 1901 gehörte er zu den Mitbegründern des Kabaretts Schall und Rauch. Zwei Jahre später gelang ihm mit einer Inszenierung des Nachtasyls von Maxim Gorkij der Durchbruch als Regisseur. 1924 übernahm er das Wiener Theater in der Josefstadt und gründete die Berliner Komödie am Kurfürstendamm. 1933 floh er ins Exil und übersiedelte 1938 in die USA.