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Als Georg Trakls Gedicht Vorstadt im Föhn 1913 auf Vermittlung Robert Müllers in der Innsbrucker Avantgardezeitschrift Der Brenner erschien, machte es seinen Autor mit einem Schlag auch außerhalb der Expressionistenkreise berühmt. Die gelesene Passage illustriert Trakls Verfahren eines scheinbar indifferenten, tatsächlich aber melancholisch-verzweifelten Nebeneinanderstellens von Sinneseindrücken, wie es für den so genannten Reihungsstil des Expressionismus typisch war; selbst das rote Kleid des Kindes stellt keinen Anlass zur Hoffnung dar.