Kurt Schumacher über das Verhältnis zwischen SPD und Kommunismus
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Nach dem 2. Weltkrieg war Kurt Schumacher führend an der Neuorganisation der SPD in den drei Westzonen beteiligt. 1946 wurde er Vorsitzender der SPD, und 1948/49 wirkte er als Mitglied des Parlamentarischen Rates an der Ausarbeitung des Grundgesetzes mit. Als Gegner der Westintegration der Bundesrepublik lehnte Schumacher die Politik Konrad Adenauers als zu einseitig ab. Im Rahmen einer Kundgebung in Berlin am 1. November 1947 erläuterte Kurt Schumacher das Verhältnis der SPD zum Kommunismus: Der Kommunismus in seiner real existierenden Form sei zum „Prinzip des Expansionsdrangs eines Nationalstaates” verkommen und werde als solcher von der deutschen Sozialdemokratie strikt abgelehnt.
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