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Koreakrieg

Koreakrieg
Nach der Niederlage Japans im 2. Weltkrieg besetzten ab August 1945 US-Truppen den Süden, sowjetische Truppen den Norden der Korea-Halbinsel; die Grenze zwischen den beiden Besatzungsbereichen bildete die Demarkationslinie am 38. Breitengrad. 1949 zogen die USA und die Sowjetunion ihre Truppen aus Korea ab; zuvor waren alle Bemühungen um eine Vereinigung des kommunistisch geprägten Nordens und des von einem Militärregime beherrschten Südens zu einem koreanischen Staat gescheitert. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem Norden und dem Süden, aber auch der sich verschärfende Ost-West-Konflikt führten schließlich 1950 zum Ausbruch des Koreakrieges: Nordkoreanische Truppen überschritten die Demarkationslinie und eroberten weite Teile Südkoreas; die USA leiteten – sanktioniert durch die UN – eine Gegenoffensive ein und stießen fast bis zur chinesischen Grenze vor; nach einer erneuten Offensive Nordkoreas, unterstützt von China, stabilisierte sich die Front im Frühjahr 1951 an der Demarkationslinie. Im Juli 1951 nahmen Nord- und Südkorea Waffenstillstandsverhandlungen auf; aber erst zwei Jahre später kam es zum Abschluss eines Waffenstillstandsabkommens, das die Demarkationslinie am 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea fixierte.
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