Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Politiker Romano Prodi lehrte, forschte, beriet und agierte zunächst lange Jahre in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Industriepolitik, ehe er als Parteiloser von 1996 bis 1998 an der Spitze des Mitte-links-Bündnisses L’Ulivo (Ölbaum) das Amt des Ministerpräsidenten innehatte. Von 1999 bis 2004 leitete Prodi als Präsident die Europäische Kommission. 2006 führte er das Mitte-links-Bündnis bei den Parlamentswahlen erneut zum Sieg und übernahm ein zweites Mal das Amt des Ministerpräsidenten.
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