| Ab 706 ließ der Omaijadenkalif Walid I. in Damaskus – damals der Sitz des Kalifats und der politische wie kulturelle Mittelpunkt des islamischen Reiches – die Große Moschee (Omaijadenmoschee) errichten. Die Gebäude der riesigen Moschee, darunter die dreischiffige Gebetshalle, gruppieren sich um einen ausgedehnten, von Arkaden gesäumten Innenhof. Dominiert wird der Innenhof vom Schatzhaus der Omaijaden, einem achteckigen, auf acht korinthischen Säulen ruhenden Kuppelbau, der den Staatsschatz der Omaijaden beherbergte. |