Metamorphose der Materie in der saudiarabischen Wüste
Die Metamorphose der Materie, der unaufhaltsame Zerfall von Gebirgen zu kleinen Sandkörnern, wird im „Meer ohne Wasser“ wie in einem kosmischen Theater aufgeführt. Vor allem die gewaltigen Temperaturunterschiede von Tag und Nacht in der Wüste lassen im Fels haarfeine Risse entstehen. Feuchtigkeit durch Tau oder seltenen Regen dringt ein, das im Gestein enthaltene Salz quillt auf und verschließt die Haarrisse. Der dabei entstehende gewaltige Druck sprengt den Fels schalen- oder rindenförmig auseinander.