Der Karolinasittich war einst vor allem im Südosten der Vereinigten Staaten weit verbreitet. 1832 registrierte der Ornithologe John James Audubon erstmals einen Rückgang dieser einzigen nordamerikanischen Papageienart – 1918 starb der letzte Karolinasittich im Zoo von Cincinnati. Dem Karolinasittich wurde nicht nur die Entwaldung seiner Lebensräume zum Verhängnis. Er wurde verfolgt, weil man ihn im Obstbau und in der Landwirtschaft als Schädling ansah. Außerdem verwendete man seine Federn zur Dekoration, und er wurde als Käfigvogel gehalten. Diese Balgpräparate von Karolinasittichen werden in der Sammlung des Britischen Museums in London aufbewahrt.