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Achim von Arnim: Ritt im Mondenschein

Achim von Arnim war eine zentrale Figur der deutschen Literatur zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In Ritt im Mondenschein bedient er sich eines zentralen Motivs der Romantik.

Achim von Arnim: Ritt im Mondenschein

Herz am Herzen ist nicht weit
Unter lichten Sternen,
Und das Aug, von Tau geweiht,
Blickt zu lieben Fernen;

Unterm Hufschlag klingt die Welt,
Und die Himmel schweigen,
Zwischen beiden mir gesellt
Will der Mond sich zeigen.

Zeigt sich heut in roter Glut
An dem Erdenrande,
Gleich als ob mit heißem Blut
Er auf Erden lande.

Doch nun flieht er scheu empor,
Glänzt in reinem Lichte,
Und ich scheue mich auch vor
Seinem Angesichte.

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Achim von Arnim: Ritt im Mondenschein. In: Theodor Echtermeyer: Deutsche Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neugestaltet von Benno von Wiese. Düsseldorf 1966, S. 361f.

Erscheint in:

Arnim, Achim von; Romantik (Literatur)

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