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Kasuarinengewächse, auf der südlichen Hemisphäre, vor allem in Nordostaustralien verbreitete Familie von Bäumen und Sträuchern mit etwa 70 Arten.
Die auch in Indonesien und im Südwestpazifik anzutreffenden Kasuarinengewächse gleichen Koniferen; sie sind zumeist durch hängende, schachtelhalmähnliche Zweige mit schuppenförmigen Blättern gekennzeichnet. Die kleinen, am Zweigende zu Trauben angeordneten windbestäubten Blüten sind getrenntgeschlechtig, die Pflanzen sind jedoch meist einhäusig. Die geflügelten Samen befinden sich in zapfenähnlichen Fruchtständen. Der Name Kasuarinen bezieht sich auf den Vergleich der federähnlichen Zweige mit dem Gefieder eines Kasuars.
Die sechs Arten der Gattung Kasuarine, auch Kängurubaum genannt, gedeihen auf nährstoffarmen Böden wie Sandböden, sie leben in Symbiose mit Knöllchenbakterien. Kasuarinen sind als Xerophyten (Trockenpflanzen) an extrem trockene Standorte angepasst: Sie gedeihen im inneraustralischen Trockenbusch, die schnellwüchsige, salztolerante Casuarina equisetifolia auch an Sandstränden. Letztere Spezies wird vielerorts in den Tropen zur Befestigung von Sanddünen eingesetzt. Auch als Schattenspender werden Kasuarinen gepflanzt. Kasuarinen gehören zu jenen Bäumen, die so genanntes Eisenholz erzeugen: besonders schweres, festes Holz, das für den Bau von Booten, Häusern, Möbeln, Eisenbahnschwellen und Pfosten sowie als Brennholz verwendet wird.
Systematische Einordnung: Kasuarinengewächse bilden die Familie Casuarinaceae der Ordnung Casuarinales. Die Gattung Kasuarine heißt botanisch Casuarina.