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| 3. | Februar |
1. Februar: Der italienisch-amerikanische Komponist Gian Carlo Menotti starb im Alter von 95 Jahren in Monte Carlo (Monaco).
2. Februar: Der Weltklimarat (IPCC) präsentierte in seinem neuesten Sachstandsbericht mehrere Szenarien zur Entwicklung des globalen Klimas bis zum Jahr 2100. Das extremste geht von einem Anstieg der Lufttemperaturen um bis zu 6,4 °C und einem Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 59 Zentimeter aus.
4. Februar: Mit einem Teilnehmerfeld von 24 Mannschaften fand vom 19. Januar bis zum 4. Februar in Deutschland die 20. Handballweltmeisterschaft statt. Das Team des Gastgeberlandes unter Bundestrainer Heiner Brand gewann durch einen 29:24-Finalsieg gegen Polen nach 1938 und 1978 zum dritten Mal den Titel. Die Bronzemedaille ging an das dänische Team, das im Spiel um den dritten Platz Frankreich mit 34:27 besiegte.
7. Februar: Der Chemienobelpreisträger 2000 Alan G. MacDiarmid starb im Alter von 79 Jahren in Philadelphia (Pennsylvania).
11. Februar: In Antholz (Italien) wurden vom 2. bis zum 11. Februar die 41. Biathlon-Weltmeisterschaften ausgetragen. Mit fünf Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen ging Deutschland als erfolgreichste Nation hervor, gefolgt von Norwegen (3–2–2) und Frankreich (1–3–2). Die überragende Teilnehmerin war die 19-jährige deutsche Biathletin Magdalena Neuner mit drei Goldmedaillen. Erfolgreichster Athlet bei den Männern war der Norweger Ole Einar Bjørndalen mit zweimal Gold und einmal Silber.
13. Februar: Die australische Schriftstellerin Elizabeth Jolley starb im Alter von 83 Jahren in Perth.
14. Februar: Die Präsidentschaftswahlen in Turkmenistan gewann erwartungsgemäß Gurbanguli Berdymuchammedow, der unter Präsident Saparmurad Nijasow als dessen Stellvertreter amtiert und seit dessen Tod im Dezember 2006 interimistisch die Amtsgeschäfte geführt hatte.
17. Februar: Der österreichische Schriftsteller und Maler Jakov Lind starb im Alter von 80 Jahren in London.
18. Februar: Vom 8. bis zum 18. Februar fanden in der deutschen Bundeshauptstadt die 57. Filmfestspiele von Berlin statt. Als bester Film wurde der chinesische Beitrag Tu ya de hun shi (Tujas Ehe) von Wang Quan’an mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
Im schwedischen Åre wurden vom 3. bis zum 18. Februar die 39. Alpinen Skiweltmeisterschaften ausgetragen. Platz eins der Nationenwertung belegte Österreich mit drei Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen vor Schweden (3–2–2) und Norwegen (2–0–0). Erfolgreichste Athletin war mit fünf Medaillen die Schwedin Anja Pärson, die jeweils Gold im Super-G, in der Abfahrt und in der Kombination sowie Silber im Teamwettbewerb und Bronze im Slalom errang. Erfolgreichster Rennläufer war der Norweger Aksel Lund Svindal, der den Titel in der Abfahrt und im Riesenslalom gewann.
22. Februar: Der deutsche Schriftsteller und Kunstsammler Lothar-Günther Buchheim starb 89-jährig in Starnberg (Bayern). Popularität erlangte er mit dem dokumentarischen Kriegsroman Das Boot (1973), erfolgreich verfilmt von Wolfgang Petersen 1981.
25. Februar: In Hollywood ging der amerikanische Regisseur Martin Scorsese als großer Gewinner der 79. Oscar-Verleihung hervor. Scorsese, der zuvor bereits sieben Mal nominiert, doch jedes Mal leer ausgegangen war, wurde für seinen ebenso effektvollen wie subtilen Polizeithriller Departed – Unter Feinden für den besten Film und die beste Regie ausgezeichnet. Darstellerpreise gingen an Forest Whitaker für Der letzte König von Schottland (beste männliche Hauptrolle), Helen Mirren für Die Queen (beste weibliche Hauptrolle), Alan Arkin für Little Miss Sunshine (beste männliche Nebenrolle) und Jennifer Hudson für Dreamgirls (beste weibliche Nebenrolle). Zum dritten Mal in der Geschichte der Oscar-Auszeichnungen wurde eine deutsche Produktion, das Stasi-Drama Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmarck, mit dem Preis für den besten fremdsprachigen Film bedacht. Einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk erhielt der italienische Filmkomponist Ennio Morricone.
Bei den Präsidentschaftswahlen in Senegal wurde der Amtsinhaber Abdoulaye Wade bereits im ersten Durchgang mit mehr als 55 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Der seit dem 12. Januar vermisste 75-jährige Schweizer Schriftsteller Jürg Federspiel wurde beim Stauwehr Märkt unterhalb von Weil am Rhein (Baden-Württemberg) tot aufgefunden.
28. Februar: Der amerikanische Historiker Arthur M. Schlesinger, der sich vor allem als Biograph und Analyst amerikanischer Präsidenten hervorgetan hatte, starb im Alter von 89 Jahren in New York.