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Malaiischer Aufstand, Aufstand im Malaiischen Bund (heute Malaysia) von 1948 bis 1960, der gegen das britische Imperialreich gerichtet war und die Eingliederung Malaysias in die westliche Welt in Frage stellte. Der Aufstand forderte etwa 1 000 Menschenleben. Die Gründe dieser Erhebung gehen bis zum 2. Weltkrieg zurück. Während der japanischen Besatzungszeit in Malaya (1942-1945) kämpfte die von Chinesen dominierte Kommunistische Partei von Malaya (MCP) in vorderster Front gegen die Japaner. Nach dem Krieg erwartete die MCP, die führende Rolle bei der Neugestaltung Malayas spielen zu können. Durch die Stärkung der englisch-malayischen Kooperation, die durch die Gründung des Malaiischen Bundes 1948 noch weiter gefestigt wurde, wurden die politischen Ambitionen der MCP zunichtegemacht. Administrative und gesetzliche Zwänge, die der Gewerkschaftsbewegung auferlegt wurden, schränkten den Einfluss der Partei unter der Industriearbeiterschaft ein. Nachdem die legalen Protestmöglichkeiten erschöpft waren, eröffnete die MCP die militärischen Auseinandersetzungen, die erst nach ihrer vollständigen politischen und militärischen Entmachtung beendet wurden.