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Postmoderne Architektur |
Der Amerikaner Charles Jencks führte den Begriff der Postmoderne Mitte der siebziger Jahre in die Architekturdiskussion ein, um den Stil zeitgenössischer Bauwerke zu beschreiben. Jencks Ausführungen münden in die Forderung nach „radikalem Eklektizismus” in der Baukunst. Dabei sollen Elemente aller bisherigen Baustile ironisch kombiniert werden, ohne einem plumpen Historismus zu verfallen. Das Bauwerk wird zum Zitatenspiel und widersetzt sich somit seiner bloßen Funktionalität. Schon lange bevor Jencks den Begriff der postmodernen Architektur prägte, war sie in baulicher Form vorhanden. Bedeutende Vertreter sind Charles Willard Moore, Robert Venturi, Denise Scott Brown, Aldo Rossi, Mario Botta, Robert Stern, James Frazer Stirling oder Hans Hollein. Siehe auch Dekonstruktivismus; Postmoderne (Architektur)
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