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Juana de Ibarbourou (1895-1979), geborene Juana Fernández Morales, uruguayische Dichterin. Vor allem mit ihrem dichterischen Frühwerk erlangte sie Berühmtheit im gesamten spanischsprachigen Raum.
Ibarbourou wurde in Melo geboren. Dort besuchte sie eine Klosterschule. Bereits mit ihren ersten beiden Gedichtbänden Las lenguas de diamante (1919) und El cantaro fresco (1920) konnte sie sich im Literaturbetrieb etablieren. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte sie mehr als 30 Bücher, zumeist Lyrikbände, autobiographische Prosaskizzen (Chico Carlo, 1944) und Theaterstücke für Kinder.
Ibarbourous Frühwerk besteht vor allem aus sinnlich-freimütiger Natur- und Liebeslyrik. Die Gedichte späterer Veröffentlichungen, wie z. B. von Estampas de la Biblia (1935) und Perdida (1950), sind von einem schwermütigen Ton bestimmt. Alter und Krankheit sind die Themen ihres Werkes Oro y tormenta (1956).