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| 3. | Erfolge der Aufständischen |
Von November 1936 bis Januar 1937 belagerten die Aufständischen unter dem Kommando von General Mola erfolglos die Hauptstadt Madrid, die von republikanischen Truppen und Internationalen Brigaden entschlossen verteidigt wurde. Mit der Belagerung von Madrid hatte die erste Phase des Bürgerkrieges ihren militärischen Höhepunkt erreicht.
Nach ihrem Misserfolg vor Madrid konzentrierten sich die Aufständischen auf den Südosten und den Norden Spaniens: Im Februar 1937 eroberten sie mit Málaga einen wichtigen Stützpunkt am Mittelmeer, mussten dann in der Schlacht um Guadalajara am 18. März 1937 eine Niederlage hinnehmen, und ab März 1937 griffen sie das Baskenland an, das erbitterten Widerstand leistete. 26. April 1937 vernichteten deutsche Bomber der Legion Condor die baskische Stadt Guernica, das politische und kulturelle Zentrum der Basken. Neben Guernica bombardierte die deutsche Luftwaffe auch Madrid und andere spanische Städte. Im Juni eroberten die Aufständischen Bilbao, im August Santander, und bis November 1937 hatten sie auch Asturien unter ihre Kontrolle gebracht.
Nach den Kämpfen um Teruel im Dezember 1937 und Januar 1938 stießen die Aufständischen Mitte April 1938 bis zum Mittelmeer vor, eroberten die Provinz Castellón und trieben damit einen Keil zwischen Katalonien, der Hochburg der Republikaner, und den Süden des verbliebenen republikanischen Gebiets. Im Juli 1938 gelang den republikanischen Truppen in der Schlacht am Ebro noch einmal ein großer Sieg über die Aufständischen; in der Folge aber waren sie ausschließlich in die Defensive gedrängt.