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| 1. | Einleitung |
Italienischer Film, Geschichte des Films in Italien.
Der italienische Film erreichte einen ersten Höhepunkt in den Jahren um 1910, als aufwendige Historienfilme wie Cabiria (1914; Cabiria) entstanden, ein Genre, das in den sechziger Jahren in Italien wiederbelebt wurde. Großen Einfluss auf die Filmästhetik übte der in den vierziger Jahren entstandene Neorealismus aus, der sich mit karger Schwarzweißphotographie um eine realistische Behandlung sozialer Probleme bemühte. Eine Reihe italienischer Regisseure, die in dieser Zeit mit ihrer Filmarbeit begannen, entwickelten in der Folge einen individuellen filmischen Stil und schufen Meisterwerke des europäischen Films: u. a. Luchino Visconti, Federico Fellini, Michelangelo Antonioni und Pier Paolo Pasolini.