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Wall Street Crash

Wall Street Crash, Zusammenbruch der Wertpapierbörse in den Vereinigten Staaten im Jahr 1929.

Vor allem durch Spekulationsgeschäfte waren die Aktienkurse an der New Yorker Börse (Wall Street) in die Höhe getrieben worden. Als die Aktienkurse fielen, kam es zu massenhaften Panikverkäufen. An einem einzigen Tag wurden beispielsweise 16 Millionen Aktien verkauft. Die Kurse fielen um bis zu 90 Prozent. Der Crash ruinierte neben vielen Unternehmen auch Millionen von Sparern, die in Erwartung hoher Erträge ihre gesamten Ersparnisse in Wertpapieren angelegt hatten. Der Börsenkrach ging als „Schwarzer Freitag” in die Geschichte ein. An diesem Tag begann die Weltwirtschaftskrise (große Depression) mit Massenarbeitslosigkeit und Produktionsrückgang. In Europa wurden als Folge des Börsenkraches ab 1929 US-amerikanische Kredite zurückgezogen. Im Deutschen Reich wurde die Darmstädter- und Nationalbank 1931 zahlungsunfähig, worauf alle Banken und Börsen geschlossen wurden.