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Truman-Doktrin

Truman-Doktrin, Bezeichnung für das von US-Präsident Harry S. Truman in einer Kongressrede am 12. März 1947 vorgestellte außenpolitische Programm, in dem die USA anderen „freien” Staaten materielle und wirtschaftliche Hilfe gegen Bedrohungen von innen oder außen zusagte. Die Truman-Doktrin war Bestandteil der Containment-Politik gegenüber der Sowjetunion bzw. allen kommunistischen Staaten während des Kalten Krieges. Sie betonte die Verpflichtung der USA, „alle freien Völker zu unterstützen, die sich der Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch Druck von außen widersetzen”, und meinte damit in erster Linie Griechenland und die Türkei bzw. den strategisch wichtigen östlichen Mittelmeerraum überhaupt, den die amerikanische Regierung durch den sowjetischen Expansionsdrang bedroht sah. Truman stellte die vermeintlich seitens der Sowjetunion drohende Gefahr bewusst überzogen dar, um vom Kongress die Zustimmung zu einem 400 Millionen US-Dollar umfassenden Militär- und Wirtschaftshilfsprogramm für Griechenland und die Türkei zu erhalten.

Siehe Marshallplan