Rockmusik
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Rockmusik
1. Einleitung

Rockmusik, Sammelbegriff für verschiedene Erscheinungsformen rhythmusbetonter, elektrisch verstärkter Unterhaltungsmusik. Die Wurzeln dieses Musikstils liegen in der Rock-’n’-Roll-Musik der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Die Bezeichnung „Rockmusik” dient als Oberbegriff für eine Form der populären Musik, die auf die Bedürfnisse und Erfahrungen Jugendlicher zugeschnitten ist. In Abgrenzung zur „Popmusik” werden der Rockmusik mit ihrem Konzept des „Interpreten” Merkmale wie „kreative Authentizität des Künstlers” und „Ehrlichkeit des Musizierens” zugeschrieben. Auch wenn sich jede Art der Rockmusik auf die Ursprünge des Rock ’n’ Roll beziehen lässt, definiert sich der Begriff weniger musikalisch, sondern soziologisch.

Musikalisch umfasst Rockmusik eine äußerst heterogene Vielfalt an Stilen, instrumentalen Besetzungen, Spielweisen und Musikauffassungen, denen die Betonung des Rhythmus und die elektronische Verstärkung gemein sind. Ein weiteres Kennzeichen der Rockmusik ist ihr Massencharakter, der ihre millionenfache technische Reproduzierbarkeit (als Schallplatte oder CD), ihre Darstellbarkeit auf großen Konzerten oder Festivals, ihre Einbettung in ein multimediales Umfeld (Rundfunk, Musikvideo, Charts, Poster, Plattencover) sowie ihre kommerzielle Vermarktbarkeit durch die Musikindustrie umfasst und bedingt.