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Das Hollywood der zwanziger Jahre |
Zwischen 1915 und 1920 zog die Filmindustrie allmählich von der Ostküste nach Hollywood, wo neue Studios entstanden. Die Filmproduktion wurde zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig der USA; der amerikanische Film wurde internationaler und beherrschte bald den Weltmarkt. In dieser Zeit bildeten sich die großen Genres aus: Die Spielfilmgattungen Western, Kriminal-, Abenteuer-, Sciencefiction-, Horror- und Monumentalfilm erlebten unter Regisseuren wie Cecil B. De Mille, John Ford, Frank Capra, William Wyler und King Vidor ebenso eine erste Blüte wie die anspruchsvollen Werke der beiden beliebtesten Regisseure der Zeit, Ernst Lubitsch und Erich von Stroheim, oder der Dokumentarfilm (Robert Flaherty). Eine Besonderheit des amerikanischen Films ist die auf Verfolgungsjagden und Gags basierende Slapstick-Komödie, die bereits 1912 von Mack Sennett kreiert worden war. Sennetts Schule entstammte auch Charlie Chaplin (The Gold Rush, 1925; Goldrausch), weitere bedeutende Vertreter der Slapstick-Comedy waren Buster Keaton (The General, 1926; Der General), Harold Lloyd (The Freshman, 1925; Der Sportstudent) und das Duo Stan Laurel und Oliver Hardy (Big Business, 1929).
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