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Waffen

Waffen, Gegenstände und Geräte, die zur Tötung, Verwundung und Zerstörung im Krieg, im Kampf und bei der Jagd verwendet werden; auch Bezeichnung für abgewandelte Formen im Bereich des Sports (Sportwaffen). Mit der Erfindung des Schießpulvers verloren die traditionellen Wurf-, Stoß- und Hiebwaffen (Lanze, Dolch, Schwert, Beil etc.) sowie die mechanischen Schusswaffen (Pfeil und Bogen, Armbrust etc.) an Bedeutung und wurden durch Feuerwaffen (Musketen, Pistolen, Gewehre etc.) für den Fernkampf abgelöst, deren Vernichtungspotential für militärische Zwecke durch Variationen in Größe und Feuerkraft sowie durch technische Neuerungen ständig optimiert wurde (Kanonen, vollautomatische Maschinenwaffen). Hinzu traten im Lauf der Waffenentwicklung Wurfsprengkörper (Handgranaten, Bomben) und mobile Sprengkörper (Raketen, Torpedos etc.), die sich mit herkömmlichen Techniken zu wirkungsvollen Fernwaffen kombinieren ließen (Panzerfaust, Granatwerfer, Raketenwerfer etc.). Den vorläufigen Höhepunkt in der Massenvernichtungswirkung bilden atomare, bakteriologische und chemische Waffen (ABC-Waffen); noch in der Experimentierphase befinden sich Laserwaffen.

Der geschickte Umgang mit bestimmten Arten von Waffen bildet im Sport eine eigene Disziplin (Fechten, Gewehr-, Pistolen- und Bogenschießen, Speer- und Hammerwerfen etc.). Der Waffenbesitz ist in Deutschland streng reglementiert. Für den Besitz von Schusswaffen beispielsweise bedarf es einer amtlichen Genehmigung.