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| 4. | Ausblick in die Zukunft |
Die Weltenergieversorgung basiert nach wie vor auf den fossilen Brennstoffen. Der größte Teil des weltweiten Energieverbrauchs wurde 2004 durch Erdöl (36 Prozent), Kohle (23 Prozent) und Erdgas (21 Prozent) gedeckt; auf die Kernkraft entfielen 7 Prozent, auf die Wasserkraft 2 Prozent und auf die anderen Träger erneuerbarer Energien (vor allem Biomasse) 11 Prozent. Sowohl Experten verschiedener Organisationen, wie der Vereinten Nationen oder der Internationalen Energie-Agentur (IEA), als auch einiger Energiekonzerne gehen davon aus, dass sich an dieser Situation auch mittelfristig nicht viel ändern wird. Denn von wenigen Ausnahmen abgesehen steigen die bekannten Weltvorräte an fossilen Brennstoffen, da die Mengen, die neu entdeckt werden, größer sind als die abgebauten und verbrauchten. Prognosen zufolge soll der weltweite Verbrauch an fossilen Brennstoffen bis 2030 im Vergleich zu 2000 um rund 70 Prozent anwachsen.
Die Verbrennung fossiler Brennstoffe oder Energieträger führt u. a. zur Emission von Kohlendioxid, das wesentlich zum Treibhauseffekt sowie zur globalen Erwärmung beiträgt. Die CO2-Emissionen ließen sich durch verstärkte Nutzung regenerierbarer anstelle fossiler Energieträger senken. Trotzdem werden Erdöl, Erdgas und Kohle weiterhin bevorzugt, weil sie vergleichsweise günstig und in (noch) ausreichenden Mengen vorhanden sind. Sie werden den Hauptteil des Weltbedarfes an Energie vermutlich noch auf Jahrzehnte hinaus decken.