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Alpidische Gebirgsbildung, Bezeichnung für eine Gebirgsbildungsphase, die von der späten Trias bis in das späte Tertiär und frühe Pleistozän dauerte; sie begann somit vor etwa 220 Millionen Jahren und endete vor rund 1,6 Millionen Jahren.
Die alpidische Gebirgsbildung lässt sich in eine altalpidische (Obere Trias bis Untere Kreide), eine mittelalpidische (Oligozän) und eine jungalpidische (Miozän bis frühes Pleistozän) Phase unterteilen. Die einzelnen Phasen lassen sich wiederum unterteilen in z. B. kimmerische und savische Phase der altalpidischen Ära, pyrenäische und savische Phase der mittelalpidischen sowie u. a. rhodanische und steirische Phase der jungalpidischen Ära. Während der alpidischen Gebirgsbildung wurden zahlreiche Hochgebirge aufgefaltet. So entstand ein weltumspannender Gebirgsgürtel, der vom Atlas in Nordwestafrika über die Alpen und den Kaukasus bis zum Himalaya reicht; er setzt sich im ost- und südostasiatischen Raum fort und reicht in den Rocky Mountains und den Anden auch nach Nord- und Südamerika hinüber.