Suchansicht David Helfgott

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

David Helfgott

David Helfgott (*1947), australischer Pianist. Der in Melbourne geborene Musiker erlernte das Klavierspiel schon als kleines Kind. Nach dem Umzug mit seinen Eltern nach Perth gewann er als 14-Jähriger den State-Concerto-Wettbewerb. Schon bald wurde Helfgott von Isaac Stern, Abbey Simon und Tamas Vasary gefördert. 1966 übernahm der Rachmaninow-Spezialist Cyril Smith am Royal College of Music die weitere Ausbildung des Pianisten. 1969, nach seinem erfolgreich absolvierten Examen, gewann Helfgott den jährlichen Konzertwettbewerb des College sowie zahlreiche andere Preise als Pianist. Nach dem Ausbruch einer mentalen Erkrankung in den frühen siebziger Jahren verbrachte Helfgott über zehn Jahre in Kliniken und psychotherapeutischen Anstalten. Seit dem Film Shine (1996), der das Leben des Pianisten, insbesondere das Verhältnis zu seinem autoritären Vater, schildert, feiert Helfgott triumphale Konzertauftritte. Die CD David Helfgott Brilliantissimo (1997) trug zu seiner Popularität entscheidend bei. Seine enormen Tournee-Erfolge sind weniger durch seine pianistischen Fähigkeiten erklärbar als durch die Überwindung seiner psychischen Erkrankung – und vor allem durch sein in den Medien geprägtes Image.