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Menschenfloh, temporärer Ektoparasit, der den Menschen und andere Säuger aufsucht, um mit seinen Stechborsten Blut zu saugen. Die Männchen der dunkelbraun glänzenden, seitlich abgeflachten Tiere werden bis zu zwei Millimeter groß, die Weibchen erreichen bis zu vier Millimeter Körperlänge. Der Menschenfloh kann bis zu 40 Zentimeter weit und 20 Zentimeter hoch springen und wechselt so auch den Wirt.
An der Saugstelle bildet sich ein dunkelroter, juckender Punkt mit hellrotem Hof. Der Menschenfloh kann über ein Jahr ohne Nahrung auskommen. Wie alle Flöhe ist er ein potentieller Krankheitsüberträger, der über seinen Speichel Krankheitserreger (Fleckfieber, Pest) in die Blutbahn seines Wirtes einschleust. Nach der Begattung legt das Flohweibchen Hunderte von Eiern. Etwa eine Woche später schlüpfen kleine weiße Larven, die sich schlängelnd fortbewegen und von Abfallstoffen leben. Nach zwei Wochen baut sich die Larve aus Schmutzpartikeln ein festes Gehäuse, verpuppt sich und schlüpft dann als fertig entwickelter Floh.
Systematische Einordnung: Der Menschenfloh heißt zoologisch Pulex irritans, er gehört zur Familie Pulicidae.