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| 1. | Einleitung |
PAL-Verfahren (Abkürzung für englisch Phase Alternated Line: zeilenweise Phasenveränderung), europäische Fernsehnorm. Sie ist in nahezu allen westeuropäischen Ländern sowie in zahlreichen außereuropäischen Ländern zum Fernsehstandard erhoben worden. In Europa bilden u. a. Frankreich, Monaco, Griechenland und Osteuropa die Ausnahme, wo das in Frankreich entwickelte SECAM-Verfahren angewendet wird.
Das PAL-Verfahren wurde ab 1959 von dem deutschen Ingenieur Walter Bruch (1908-1990) und seinen Mitarbeitern bei der Telefunken AG entwickelt. Am 3. Januar 1963 wurde es der in Genf ansässigen European Broadcasting Union (EBU; Europäische Rundfunk-Union) vorgestellt, die in den Folgejahren auf der Grundlage der Systeme PAL, SECAM und NTSC einen einheitlichen europäischen Standard zu definieren versuchte, was aber nicht gelang. 1965 kam das PAL-System auf den Markt. In der Bundesrepublik Deutschland, wo 1967 das Farbfernsehen eingeführt wurde, wurde es auf der Funkausstellung in Berlin zur deutschen Fernsehnorm erklärt.