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Produktionsmittel, Produktionsgüter, die im Produktionsprozess zur Herstellung anderer Güter eingesetzt werden und stofflich nicht in das Endprodukt eingehen, z. B. Gebäude, Anlagen, Maschinen, Werkzeuge und produktionstechnische Verfahren.
Die moderne Volkswirtschaftstheorie hat hier grundlegende Begriffe neu gefasst: Da die untrennbare Verbindung zwischen Mensch und Arbeitskraft in der klassischen Dreiteilung der Produktionsfaktoren keine Berücksichtigung findet, wird nur noch die Arbeit als Produktionsfaktor betrachtet. Die zur Produktion notwendigen Betriebsmittel wie Boden und Sachkapital (siehe Realkapital) zählen hingegen zu den Produktionsmitteln. In Abgrenzung zum „variablen Kapital” Arbeitskraft bilden diese das „konstante Kapital”, das sich wiederum in „fixes Kapital” wie Maschinen und Werkzeuge und „zirkulierendes Kapital” wie Roh- und Hilfsstoffe und Halbfabrikate unterteilen lässt.
Der Marxismus betrachtet die Produktionsmittel als „Mittel zur Produktion von Mehrwert” und das Privateigentum an Produktionsmitteln als Ursache von Ausbeutung.