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Richterskala

Richterskala, Skala zur Intensitätsangabe eines Erdbebens. Die Richterskala wurde nach dem amerikanischen Seismologen Charles Francis Richter benannt, der am 26. April 1900 in Hamilton (Ohio) geboren wurde und am 30. September 1985 in Pasadena starb. Die von ihm 1935 ausgearbeitete Skala ist eine logarithmische Skala, d. h. ein Beben der Stärke 7 ist zehnmal stärker als ein Beben der Stärke 6, hundertmal stärker als ein Beben der Stärke 5, tausendmal stärker als ein Beben der Stärke 4 etc. Weltweit treten jährlich rund 50 000 Beben der Stärken 3 oder 4, etwa 800 Beben der Stärken 5 oder 6 und durchschnittlich ein Erdbeben der Stärken 8 oder 9 auf. Die größte Magnitude wurde vermutlich am 1. November 1755 bei einem Erdbeben erreicht, das Lissabon zerstörte und 60 000 Tote forderte. Bis 1979 stellte eine Magnitude von 8,5 die obere Grenze dar. Seitdem wurden die seismischen Messmethoden verbessert und die Skala korrigiert. So wird heute eine Stärke von 9,5 als obere Grenze angesehen. Ein anderes Maß, die Intensität eines Erdbebens anzugeben, ist die Mercalli-Skala.

Siehe auch Seismologie