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Subduktionszone

Subduktionszone, Bezeichnung für die Zone der Absenkung oder des Eintauchens einer ozeanischen Platte unter eine Kontinentalplatte. Aus den Mittelozeanischen Rücken quillt ständig Magma, und das drückt die ozeanischen Platten auseinander. Hat sich an den Plattenrändern genügend Spannung aufgebaut, wird die ozeanische Platte, begleitet von schweren Erdbeben, in einem Winkel zwischen 30 und 45 Grad unter die schwerere kontinentale Platte gedrückt. In etwa 150 Kilometer Tiefe werden Druck und Temperatur so hoch, dass die abtauchende Platte aufzuschmelzen beginnt. Der gesamte Vorgang unterliegt einem stetigen Kreislauf, der durch Konvektionsströme in Gang gehalten wird. Aus dem Erdinneren steigt Material an den Mittelozeanischen Rücken auf, wird durch die Platten abgelenkt und taucht an der Subduktionszone wieder in das Erdinnere ein. Taucht eine ozeanische Platte unter eine kontinentale, kommt es meist zu Orogenese (z. B. Kordilleren), in gewisser Entfernung zu einer kontinentalen Platte zur Entstehung einer Inselkette (z. B. Alëuten).