Hautkrankheiten
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Hautkrankheiten
1. Einleitung

Hautkrankheiten, Dermatosen, pathologische Veränderungen der Haut durch äußere oder innere Faktoren.

Hautkrankheiten werden unterschieden nach Ausbreitung und Art sowie (falls feststellbar) Ursache der Hautveränderungen. Neben oberflächlichen Hautveränderungen (Effloreszenzen, „Hautblüten”) können auch an Mundschleimhaut, Kopfhaut und Nägeln sowie im Anal- und Genitalbereich Veränderungen bestehen. Als charakteristische Primäreffloreszenzen gelten direkte Erkrankungsfolgen wie Flecken (Maculae, Makel), Knötchen (Papulae, Papel) und Knoten (Noduli), Plaques, Urtika (Quaddeln), Bläschen (Vesiculae), Pusteln (Eiterbläschen) und Blasen (Bullae). Aus ihnen können (etwa durch Kratzen) weniger typische sekundäre „Hautblüten” entstehen, zu denen u. a. Schuppen (Squamae), Nekrosen (Schorf), Krusten und Geschwüre (Ulcera) gezählt werden.

Die auch nach Größe, Umriss, Abgrenzung und Farbe verschiedenen Effloreszenzen, als Gesamterscheinung oft Hautausschlag (Exanthem) genannt, können einen Anhaltspunkt zur Einteilung der verschiedenen Hauterkrankungen geben. Bei der Diagnose sind außerdem auslösende Ursachen (Erreger, Allergien), auch die Haut betreffende allgemeine Krankheitskategorien (Entzündung, Geschwulstbildung) oder Störungen von Funktionen wie Verhornung von Bedeutung.